Jeder kennt die Stars der Anti-Aging-Inhaltsstoffe wie Retinol, Vitamin C.......


Lecithin aus der Sonnenblume

Lecithin (Phosphatidylcholin)

ist ein essentielles Fett, dass in den Zellen unseres Körper süberall zu finden ist. Es wird zu medizinischen Zwecken direkt eingenommen werden und wird auch bei der Herstellung von Medikamenten verwendet.

Es kommt in vielen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln vor. Darunter fallen etwa Leber, Steak, Erdnüsse, Eier, Blumenkohl oder Orangen. Kommerzielle Quellen sind meist Sonnenblumen und Sojabohnen.

Jeder kennt die Stars der Anti-Aging-Inhaltsstoffe wie Retinol, Vitamin C oder Panthenol oder Hyaluronsäure. Es gibt aber auch Wirkstoffe, die kaum bekannt sind und dennoch die Grundlage hoch wirksamer Kosmetik bilden. Dazu zählen die Phospholipide. Klingt chemisch. Ist aber nichts anderes als wesentlicher Bestandteil des natürlichen Lecithins.

Ihr wirkungsvollster Vertreter ist das Phosphatidylcholin – der Hauptbestandteil jeder menschlichen Zellmembran. Was hat dieser Stoff mit Anti-Aging-Kosmetik zu tun? Die einfache Antwort: Alles! Denn Phosphatidylcholin bildet die Grundlage der CA&LE Creme und wirkt auf verschiedenste Art:

  1. Es fungiert als Träger für Vitamine und wird auch für die Herstellung von Liposomen verwendet.

  2. Es stärkt die Hautbarriere und sorgt für eine gute Durchfeuchtung

  3. Es sorgt für eine kontinuierliche Hauterneuerung

  4. Bildet den natürliche Ersatz für Ceramide und Beta Glucan

  5. Es wirkt gegen Verhornungsstörung und sorgt für ein feineres Hautbild

  6. Es ist das wirkungsvollste Lipid welches bekannt ist.

  7. Phosphatidylcholin liefert die Energie für den wichtigsten ATP Moleküle.

Phospholipide als Basis einer Creme

Warum cremen wir uns eigentlich ein? Ganz klar, wir wollen unsere Haut mit allem versorgen, was sie braucht, um optimal zu funktionieren. Das sind Feuchtigkeitsspender und natürliche Lipide (also Fette) für eine gute Durchfeuchtung und Vitamine, die dem Alterungsprozess entgegenwirken. Für beides ist die Basis einer Creme entscheidend. Diese muss nämlich in der Lage sein, alle Komponenten auch in die Haut zu bringen. Genau hier kommen die Phospholipide ins Spiel. Genauer: das Phosphatidylcholin – Grundlage natürlicher Wirkkosmetik. Auf der INCI-Liste erkennt man dies unter der Bezeichnung Hydrogenated Lecithin oder Lecithin.

Was macht Phosphatidylcholin in einer Creme?.

Es ist ein sogenannter BI-polarer Stoff der sowohl Wasser und Lipide liebt. Eine Creme besteht immer aus Wasser und Fett. Genauer sind es kleine Öltröpfchen, die sich gleichmäßig im Wasser verteilen. Damit sich Wasser und Öl mischen können, werden in der Regel Emulgatoren verwendet. Häufig sind diese hautfremd und legen sich wie ein Film auf die Haut. Die wichtigste Funktion des Cremens findet also gar nicht statt – weder Vitamine, noch Fette können in die Haut gelangen. Anders ist dies bei Kosmetik auf der Basis von Phosphatidylcholin. Wasser und Öl werden nämlich nicht durch den Einsatz eines künstlichen Emulgators gemischt, sondern durch echte Zellmembranen, welche lamenare Schichten erzeugen. Das ist die Basis wirksamer Kosmetik. Denn genau diese Zellmembranen aus Phosphatidylcholin tragen Fette, Feuchtigkeitsspender und Vitamine in die Haut – da wo sie wirken können.